St. Johann Behindertenhilfe Osnabrück

 Sommer 2015: Ausflug mit fast allen BewohnerInnen in den Freizeitpark Thüle

Spenden haben diesen Ausflug möglich gemacht - dafür ganz herzlichen Dank. Der Freizeitpark ist für Menschen mit sehr unterschiedlichen Behinderungen gut geeignet.

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Oktober 2014: Einweihung unseres neuen Wohnheimes durch Bischof Franz-Josef Bode

 

Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses Gebäudes beigetragen haben. Den Architekten, Planern und Handwerkern. Möglich wurde dieses moderne Gebäude für Kinder und Jugendliche mit vor allem schwersten Behinderungen ab 0 Jahren durch zahlreiche und sehr großzügige Spenden, für die wir sehr dankbar sind.

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Juni 2014: 30 Jahre AWG Voxtrup - das ist ein Grund zum Feiern. So hatten wir, das Team und die 8 Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Wohngruppe, am 26.07.2014 zum Brunch in unseren Garten eingeladen. Bei schönstem Sommerwetter konnten wir es uns dort mit leckerem Essen gut gehen lassen und gemeinsam mit ehemaligen BewohnerInnen und Mitarbeiterinnen, Angehörigen, Freunden und Nachbarn einen schönen Tag verbringen.

30 Jahre AWG Voxtrup - das ist keine Selbstverständlichkeit, es ist ein Grund zum Innehalten, Zurückschauen und vor allem zum DANKE sagen. So möchten wir uns auch an dieser Stelle von Herzen bei allen bedanken, die mit uns auf dem Weg waren und sind, bei allen, die uns direkt durch ihren Einsatz unterstützen und bei den vielen, die uns innerlich mittragen.

In diesem Sinne wünschen wir uns, dass sich in Voxtrup noch lange ein echtes „zu Hause“ für Kinder und Jugendliche mit Behinderung findet.

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Februar 2014: Mit einem Sponsorenlauf haben die Kinder der Overberg Grundschule in Hamm Spenden gesammelt, die sie jetzt an zwei soziale Projekte übergeben haben. Neben der Aktion Herzenswünsche aus Münster wurden auch wir mit einer erheblichen Summe unterstützt. Unser Dank gilt den Schülerinnen und Schülern für ihre tolle Leistung.

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Anfand Dezember 2013: Die erste Hälfte des Rohbaus kurz vor der Fertigstellung. Bis Ende des Monats soll der gesamt Rohbau stehen, damit in den Wintermonaten mit dem Innenausbau angefangen werden kann.

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September 2013: Im Erdreich sieht man noch die Köpfe der 125 Gründungsbohrungen (mit blauer Folie abgedeckt). Der Baukran wird aufgestellt. Anfang Dezember soll der Rohbau stehen.

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Juli 2013: Mit dem Abriss des sogenannten Wohnheimes und des Mittelbaus beginnt die letzte Phase der Vorbereitungen für den Neubau. Mit jedem Tag, den der Bagger seine Arbeit verrichtete, wurde das ganze Ausmass unseres Grundstückes deutlich und bislang unbekannte Ausblicke möglich. 

Das letzte Stück des Mittelbaus steht hier noch. Im Hintergrund das Parkhaus Kollegienwall.

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März 2013: Archäologen untersuchen Gartenfläche bevor der Neubau beginnen kann. Aräologische Grabungen beherrschen derzeit das Bild im Hof der St. Johann Behindertenhilfe. In dem Feld nahe der St. Johann Kirche werden Kurienhäuser vermutet. Die Grabungen werden voraussichtlich drei Monate dauern.

Im Garten wird dann - nach dem Abriss des sogenannten Mittelbaus und Wohnheimes - eine Wohneinrichtung für 36 Kinder und Jugendliche mit vor allem schwersten Behinderungen entstehen.

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Stolpersteine vor der St. Johann Behindertenhilfe

November 2012: Als Erinnerung an drei unserer Bewohner, die während der Zeit des Nationalsozialismus aus dem damaligen Waisenhaus St. Johann in die Kinderfachabteilung der Landesheil- und Pflegeanstalt in Lüneburg gebracht wurden, sind  vor unserem Tor an der Johannisstraße drei Stolpersteine verlegt worden.

 

Sie erinnern an Annelore Juliane Benning, Norbert Herwald und Reinhold Heinrich Franz Katthöfer, die in Lünneburg dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen.

 

 

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Spende eines behindertengerechten Mercedes Vaneo

Eine Spenderfamilie, die anonym bleiben möchte, hat uns ein ganz besonders großzügiges Geschenk gemacht: Sie übergab uns einen fast neuen und auch noch behindertengerecht umgebauten Mercedes Vaneo. So ein Fahrzeug hatten wir uns schon länger gewünscht. Bislang sind unsere vorrangig schwerstmehrfach behinderten BewohnerInnen mit den großen Transportfahrzeugen unterwegs gewesen. Aber gerade zum Beispiel für einen Arztbesuch in der Stadt oder auch weiter weg ist dieses neue Fahrzeug sehr gut geeignet. Ganz herzlichen Dank für diese Spende!

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Schülerinnen und Schüler der Oberschule Hagen a.T.W. packten Weihnachtsgeschenke für unsere BewohnerInnen

Neben den vielen kleinen aber auch großen Spenden und Geschenken die uns zu Weihnachten erreichten, möchten wir die Geschenke besonders erwähnen, die von den Schülerinnen und Schülern der Oberschule in Hagen a.T.W. liebevoll für unsere Bewohnerinnen und Bewohner gepackt wurden. Eine ganz tolle Idee, die zu Weihnachten bei vielen unserer Bewohner, die keine Angehörigen mehr haben, gut angekommen ist.

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei den Schülerinnen und Schülern der Oberschule in Hagen bedanken.

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Glück muss man haben: Auch bei unserem Grillfest hatten wir herrlichen Sonnenschein und zur musikalischen Unterhaltung den Shantichor Osnabrück zu Gast, der mit seinen Liedern von der Seefahrt und der Küste nicht nur unsere BewohnerInnen begeistert hat. ___________________________________________________________________________

 

Zum zweiten Mal war zum Ende der Sommerferien der Tier- und Freizeitpark Thüle Ziel von 61 Bewohnerinnen und Bewohnern samt Begleitpersonal der St. Johann Behindertenhilfe. Für diesen Ausflug hatten wir eine "Regenlücke" bestellt, die auch prompt geliefert wurde. Für den Transport so vieler Rollstuhlfahrer benötigen wir neben unseren eigenen Fahrzeugen zwei große Busse, die mit einem Rollstuhllift ausgestattet sind. Finanzieren konnten wir den Ausflug durch einen Zuschuss unseres Fördervereins und weiterer Spenden. Der Freizeitpark Thüle bietet gerade für unsere BewohnerInnen ein attraktives Spektrum. ___________________________________________________________________________

25 Jahre Außenwohngruppe im Wallenhorster Stadtteil Lechtingen. Grund zum Feiern für rund 175 ehemalige BewohnerInnen, MitarbeiterInnen, Nachbarn und Weggefährten. Wie bei einem "silbernen Anlass" üblich, hatte die Nachbarschaft das Haus mit einem Kranz geschmückt und stand dem Team bei der Vorbereitung und Durchführung tatkräftig zur Seite. Die Leiterin der Außenwohngruppe Heidi Hinxlage begrüßte am 2.07.2011 mit silberner Krone geschmückt die zahlreichen Gäste im frisch renovierten Garten.

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Große Spende für die St. Johann Behindertenhilfe
Unterstützung für die „St. Johann Behindertenhilfe“ in Osnabrück: Einen Scheck in Höhe von 6.500 Euro erhielt die Einrichtung jetzt von dem Osnabrücker Ehepaar Inga und Stefan Wiese (rechts). Das Geld kam bei einem großen „Weihnachtsbrunch“ im vergangenen Jahr zusammen, zu dem das Paar Freunde, Nachbarn, Angehörige und Bekannte eingeladen hatte: Rund 100 Erwachsene und 60 Kinder kamen und konnten ein abwechslungsreiches Buffet genießen, das die Gastgeber mit Unterstützung von Jan-Hendrick Bögemann und Kai Stöcker selbst zubereiteten. Wie in den Vorjahren wurde statt eines Teilnehmerbeitrages um eine Spende für eine soziale Einrichtung in der Region gebeten. Der Leiter der Behindertenhilfe, Ludwig Klein (Mitte), und Lutz Birkemeyer (hinten links) vom Bischöflichen Stuhl als Träger der Einrichtung dankten für die Spende. Mit dem Geld sollen zum Beispiel besondere Therapiemaßnahmen und Ferienfreizeiten finanziert werden, für die es sonst keine Unterstützung gibt. In der „St. Johann Behindertenhilfe“ werden Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung oder schwersten mehrfachen Behinderungen betreut.

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Bischofs - Blog

Von seinem Besuch im Gefängnis und bei uns in der St. Johann Behindertenhilfe berichtet Bischof Dr. Franz-Josef Bode in seinem Internet-Blog.

www.bistumsblog.de/2010/12/adventsbesuche

Dort schreibt er:

Adventserlebnisse

Zwei Besuche liegen hinter mir, die mir noch nachgehen: ein Besuch im Gefängnis bei Untersuchungshäftlingen und ein Besuch in einer Behindertenhilfeeinrichtung des Bistums. In beiden Häusern Menschen in Grenzsituationen und Begleiter, die sich mit hohem Engagement für eben diese einsetzen, die so oft aus unserem Blickfeld herausfallen.

Im Gefängnis habe ich die ganze Bandbreite menschlicher Lebenswege wahrnehmen können mit ihren Brüchen und ihrem Scheitern. In der U-Haft geht es um existentielle Herausforderungen. Es kann sehr schmerzlich sein, sich der eigenen Wahrheit zu stellen. Die Seelsorge dort ist Lebens- und Glaubensbegleitung in einem sehr intensiven Sinn und trägt zur inneren Freiheit und Aufrichtung bei, denn für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Ebenso brauchen alle Bediensteten und Verantwortlichen die Möglichkeit, Seelsorge in Anspruch zu nehmen, denn die Erfahrungen mit den Gefangenen lösen auch in ihrem eigenen Leben eine Menge Fragen aus.

Der Besuch bei den mehrfach Schwerstbehinderten am nächsten Tag hat in mir Bilder hinterlassen, die ich nicht so leicht loslassen möchte (und kann): Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, die körperlich und geistig ganz und gar auf Hilfe und Zuwendung angewiesen sind. Bei einem so kurzen Besuch ist nur schwer zu erfassen, wie die Begleiter/innen mit ihnen überhaupt in Kommunikation treten können, geschweige denn sich vorzustellen, wie Schule für diese Menschen gestaltet wird.

Mitleid und Hilflosigkeit sind deshalb die ersten Gefühle bei der Begegnung. Aber schon nach kurzer Zeit ist spürbar, was hier an intensiver Beziehung, an Miteinander und Austausch ganz anderer Art geschieht, wie Freude und Glück aus den Augen leuchten können und sich ganz ungeahnte, verborgene Talente zeigen.

Mit Staunen und Respekt sehe ich die (jungen) Menschen, die sich dieser so schwer Behinderten annehmen, und das mit viel froher Hingabe!

Vorweihnachtliche Erlebnisse, die die „Mensch-werdung“ Gottes für mich noch einmal sehr vertiefen."


Verabschiedung von Schwester Berga

Nach über 50jährigem Wirken wurde Schwester Berga in den verdienten Ruhestand verabschiedet.